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St. Alban Kirche

Erbaut im Jahre 1776- 1783


Die heutige Pfarrkirche St. Alban ist bereits die dritte Kirche an derselben Stelle. Von der ersten Kirche wissen wir wenig. Sie brannte ab. Der gotische Turm, untergliedert in sieben Stockwerke, ist 68 m hoch und stammt noch von den Vorgängerbauten. Um 1780 wurde die Kirche neu erbaut und der alte Turm in das Bauwerk miteinbezogen. Die Matreier Kirche ist eine der größten Landkirchen (wenn nicht die größte) Tirols. Das Innere der Kirche zeugt von barock-klassizistischem Stil. Die klare Gliederung des Langhauses, der dezent und stilvolle Stuck und die großzügigen Freskomalereien geben dem Gotteshaus ein besonders vornehmes Gepräge.

Die Fresken des bekannten Tiroler Malers Franz Anton Zeiller zeigen im Tonnengewölbe „die Brotvermehrung“, in der Kuppel „die Aufnahme des Kirchenpatrons St. Alban in den Kreis aller Heiligen“ und in der Chor-Halbkuppel Bilder zur „Verehrung des Namen Jesu“. Auch die Stationsbilder sind von F. A. Zeiller.


Die Kirche ist besonders reich mit künstlerisch hochwertigen Plastiken geschmückt. Besonders wertvoll sind die Plastiken des Barockbildhauers Johann Paterer (zB: Heiliger Sebastian). Vom einheimischen Künstler Virgil Rainer stammen der hl Antonius, die hl. Nothburga und der hl. Albanus. Die Statuen auf dem Hauptaltar sind aus der Werkstatt des Petrus Schmid aus Mittersill. Er hätte den Hochaltar errichten sollen, ist aber bei einem Übergang über den Felbertauern erfroren.
Die Kirchenbänke, überwiegend aus heimischen Nußholz gefertigt, werden wegen ihrer Möglichkeit, durch Auszugbalken mehr Menschen Platz zu bieten, von auswärtigen Kirchenbesuchern bestaunt.

 

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